Methodik

Wie ich recherchiere und was ich nicht prüfen kann.

Was auf dieser Website steht, stammt aus amtlichen Quellen oder ist als Lücke gekennzeichnet. Diese Seite erklärt, wie ich arbeite, woher die Angaben kommen und wo meine fachliche Grenze verläuft.

Welche Quellen ich verwende.

Ich zitiere ausschließlich Behörden, amtliche Rechtsquellen und eingetragene Vereine. Konkret sind das:

Unterlagen von Herstellern lese ich, weil dort technische Werte stehen, die sonst nirgends dokumentiert sind. Zitiert werden sie nicht. Ein Datenblatt ist eine Verkaufsunterlage und keine unabhängige Fundstelle, und diese Unterscheidung sollte sichtbar bleiben, gerade weil ich an einer Umsetzung verdiene. Woran genau, steht auf der Seite Transparenz.

Warum die deutsche Quellenlage lückenhaft ist.

Für private Schutzräume gibt es in Deutschland derzeit kein gepflegtes Regelwerk. Die verbindlichen Schutzbauvorschriften wurden 2007 ausgesetzt, seitdem schreibt sie niemand mehr fort. Das ist der Grund, warum Sie auf dieser Website an manchen Stellen den Hinweis finden, dass keine amtliche deutsche Quelle vorliegt.

Wer für private Schutzräume eine geltende deutsche Norm behauptet, behauptet mehr, als die Rechtslage hergibt. Ich orientiere mich deshalb an den Vorgaben aus der Schweiz und aus Finnland, wo Schutzräume durchgehend gebaut und geregelt werden. Orientierung an einem ausländischen Standard ist allerdings keine Zertifizierung nach diesem Standard, und ich stelle sie auch nicht als solche dar.

Was daraus für Ihr Vorhaben folgt, steht im Detail unter Genehmigung und Schutzraum. Verbindlich ist in jedem Einzelfall die Auskunft der zuständigen Bauaufsichtsbehörde.

Was ich nicht prüfen kann.

Vier Prüfungen kann ich nicht leisten, und keine davon lässt sich durch Erfahrung ersetzen:

  • Statik. Ob Ihre Decke, Ihre Wände und Ihr Baugrund die Lasten aufnehmen, rechnet ein Tragwerksplaner. Ich kann Ihnen sagen, worauf es dabei ankommt und wann sich der Aufwand lohnt, die Berechnung selbst ersetze ich nicht.
  • Bauaufsichtliche Zulassung. Ob ein Bauprodukt in Deutschland verwendet werden darf, entscheidet das Zulassungsverfahren, nicht meine Einschätzung.
  • Baurecht im Einzelfall. Was auf Ihrem Grundstück genehmigungsfrei ist und was nicht, sagt Ihnen die untere Bauaufsichtsbehörde. Ich ordne die Landesregelungen ein und bereite die Frage vor, beantworten muss sie die Behörde.
  • Produktzertifizierung. Ob ein Filter oder eine Tür eine Prüfung bestanden hat, belegt die Prüfstelle mit einem Prüfbericht. Ich lese solche Berichte, ich stelle sie nicht aus.

Das ist die fachliche Grenze. Wo meine Rolle im Projekt beginnt und endet, ist eine andere Frage, und die beantworte ich unter Transparenz.

Wie ich mit Unsicherheit umgehe.

Wo mir keine zulässige Quelle vorliegt, schreibe ich das hin, statt die Lücke zu überspielen. Solche Stellen tragen im Quellenblock den Vermerk, dass keine amtliche deutsche Quelle vorliegt, und den Verweis auf die Stelle, deren Auskunft verbindlich ist.

Stellt sich eine Aussage später als falsch oder ungenau heraus, korrigiere ich sie und setze einen kurzen Änderungshinweis in den betroffenen Beitrag. Der Hinweis steht dort, wo die Korrektur jemanden betrifft, also im Text selbst und nicht auf einer Sammelseite.

Zahlen behandle ich zurückhaltend. Kosten, Luftmengen und Schutzgrade hängen an Annahmen, und wo ich eine Annahme treffe, schreibe ich sie dazu. Eine Zahl ohne Kontext ist auf diesem Thema keine Information, sondern ein Versprechen.

Wie oft ich aktualisiere.

Baurechtliche Seiten prüfe ich halbjährlich, technische Seiten, sobald sich eine Quelle ändert. Jede Inhaltsseite trägt oben ihr Erstellungs- und ihr Änderungsdatum.

Diese beiden Daten kommen direkt aus dem Redaktionssystem und nicht aus einem Feld, das ich von Hand pflege. Sie können sie deshalb wörtlich nehmen: Steht dort ein altes Datum, ist die Seite seitdem nicht angefasst worden. Ein gepflegtes Datumsfeld hätte den Vorteil, unangenehme Stände zu verbergen, und genau deshalb gibt es hier keines.

Was das für die Zusammenarbeit bedeutet, also woran ich verdiene und was mit Ihrer Anfrage passiert, steht unter Transparenz.

Ihre konkreten Lösungswege

Sagen Sie mir, was Sie schützen wollen.

Beschreiben Sie kurz Ihre Situation. Sie bekommen eine belastbare Einschätzung, welcher Weg zu Ihnen passt und was er kostet.