Glossar

TWW 2012 – Technische Weisungen für die Belüftung von Schutzräumen mit Wärmedämmungen

Erstellt am

TWW 2012 ist die ergänzende Schweizer Weisung zur Belüftung von Schutzräumen mit Wärmedämmung. Sie greift dort, wo eine gedämmte Hülle das Feuchte- und Temperaturverhalten des Raums verändert und die Lüftung deshalb anders ausgelegt werden muss.

Die Eckdaten

  • Herausgeber: Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS, Schweiz
  • Ausgabe: 2012
  • Geltungsbereich: Schweiz
  • Regelungsgegenstand: Belüftung bei gedämmten Schutzräumen, ergänzend zu TWP 1984

Was TWW 2012 für ein deutsches Vorhaben bedeutet

Auch diese Weisung ist schweizerisches Recht und in Deutschland weder anwendbar noch von einer Stelle zu bescheinigen. Der sachliche Punkt dahinter gilt trotzdem: Wer einen Kellerraum dämmt und gleichzeitig dicht ausführt, ändert das Feuchteverhalten und muss die Lüftung darauf auslegen. Das ist eine Planungsfrage, keine Frage des Regelwerks.

Häufige Verwechslung

TWW ersetzt keine Schutzbelüftung, sondern beschreibt deren Auslegung unter der zusätzlichen Randbedingung Dämmung. Filterstufen und Überdruckhaltung ergeben sich weiterhin aus der Schutzraumplanung.

Wonach Sie eigentlich suchen

Wer hier landet, fragt sich meist, ob sein gedämmter Keller feucht wird oder ob die Lüftung im Ernstfall reicht. Beides sind Auslegungsfragen: Luftmenge je Person, Filterstufen, Handbetrieb bei Stromausfall.

Verwandte Begriffe

Wie eine Schutzbelüftung arbeitet, steht unter ABC-Schutzbelüftung.

Den Begriff selbst erklärt Schutzbelüftung.

Die zugehörige Weisung für den Schutzraum ist TWP 1984.

Auch: TWW

Quellen und Stand

Wie ich recherchiere und was ich nicht prüfen kann

← Alle Begriffe im Glossar

Ihre konkreten Lösungswege

Sagen Sie mir, was Sie schützen wollen.

Beschreiben Sie kurz Ihre Situation. Sie bekommen eine belastbare Einschätzung, welcher Weg zu Ihnen passt und was er kostet.